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Geschichte des Wappens

1564: gestiftet durch Herzog Ulrich III. von Mecklenburg-Güstrow als farbenprächtige Terrakotta
mit den Wappen des Herzogpaares

Terrakotta: Brand aus eisenhaltigem rotem, bis gelblichem Ton bei 900 bis 1.000 Grad.
Eigenschaften: natürlich-warmer Farbton, gute Haltbarkeit, wasserfest, widerstandsfähig gegen Frost, einfache Herstellung /aus Wikipedia/


1576: Einweihung am 25. Dezember anlässlich des Umbaus der verfallene Heiligen-Geist-Kapelle des Heiligen-Geist-Hospitals zum "Altenheim für fürstlich Bedienstetet der Herzöge von Mecklenburg" durch seine Gemahlin Elisabeth zu Dänemark
- "... zu aller Notdurft für die Armen" (siehe Sage vom Alten Hospital)

Alte Terakotta
Alte Terrakotta

Quelle: Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz; (S. 126), bearbeitet von Georg Krüger.- Neubrandenburg 1921 (Kommissionsverlag der Brünslowschen Verlagsbuchhandlung)


Schöpfer der Terrakottatafel: Statius van Düren, um die Mitte des 16. Jh. in Norddeutschland begehrter Künstler auf diesem Gebiet


später schwarze Übermalung der farbigen Tafel, (so kennen sie die meisten Burg Stargarder bis 1992)

Hospitalgebäude bis 1992
Hospitalgebäude bis 1992


1992: Abnahme der Wappentafel aus Furcht vor Beschädigungen durch den Eisenbahnbau, Konservierung und Einlagerung im Burg Stargarder Burgmuseum

ab 1994: Restaurierung von Teilen der Wappentafel durch den Restaurator und Künstler Dietmar Gallinat

das restaurierte Originalwappen
Teile des restaurierten Originalwappens

Mit freundlicher Unterstützung des Nordkurier Neubrandenburg


1992 bis 2009: Verunstaltung des Eingang des Alten Hospitals durch das hässliche Loch

Hospital um 2004  Wappenloch
Das Alte Hospital um 2004


2008 bis 2009: Spendenaktion zugunsten einer Kopie der Wappentafel, initiiert durch den Verein Altes Hospital e.V.
zahlreiche Geld- und Sachspenden (Altpapier) von Privatpersonen, Vereinen, Institutionen und Unternehmen gehen ein

Spende CDU  Privatspende
öffentliche und privateSpender


Ende 2008 bis Mitte 2009: Herstellung einer Kopie der Wappentafel durch den Restaurator und Künstler D. Gallinat, die in Form und Farbe dem Original entspricht

Wappenteil    Wappenteil
Teile der Tafel vor der Farbgebung


3. Juli 2009: Übergabe eines größeren Spendenschecks durch den Verein an die Stadt Burg Stargard anläßlich der 750-Jahrfeier

Vereinsspende


3. Juli 2009: anschließend feierliche Enthüllung der Wappentafel anlässlich der 750-Jahrfeier der Stadt Burg Stargard im Beisein des Bürgermeisters, der Stadtvertreter, des Dänischen Honorarkonsuls, des Stargarder Burgverein e. V., der Spender und zahlreicher Gäste


Nordkurier
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Inschrift

wappeninschrift

links:
Ulrich von Gottes Gnaden Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Graf zu Schwerin, Rostock und Stargard, der Lande Herr.

rechts:
Elisabeth, geboren aus Königlichem Stamm zu Dänemark, Herzogin zu Mecklenburg, Fürstin Zu Wenden, Gräfin zu Schwerin, Rostock und Stargard, der Lande Frau 1564

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Stand: April 2011
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